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N E W S & C U R R E N TE X H I B I T I O N S
Art meets Literature Poesie. Ein Gespräch - Claudia van Koolwijk & Raoul Schrott Heine Haus Düsseldorf Moderation: Rudolf Müller Mon, 04.07.2011, 19.30 h Heine Haus Düsseldorf Bolkerstrasse 53, 40213 Düsseldorf Phone: 0211-20054294 More information: www.heinehaus.de +++ Der Letzte macht das Licht aus +++ Freies Museum Berlin +++ Der Letzte macht das Licht aus+++Der Letzte macht das Licht aus Freies Museum Berlin 29.Avr. - 06.May 2011, 19-24 h Opening: Sat, 30.Avr. 19 h Freies Museum Berlin, Potsdamer Strasse 91 www.freies-museum.com +++ Together in Movement +++ Contemporary Art from Germany and China +++ Museum of Fine Arts Wuhan +++ 120 artists from Germany and China +++ <Together in Movement Contemporary Art from Germany and China 120 artists from Germany and China 20.Sep. - 31.Oct. 2009 Museum of Fine Arts Wuhan, China 2. Baohua Street, Zongshan Ave., Hankau District, Wuhan Opening: Sunday, 20. Sep., 14 h Curated by: Goethe Institute Germany, Academy of Fine Arts Buhai, Museum of Fine Arts Wuhan installation +++ claudia van koolwijk & hans d. jünger +++ The time a child +++ installation![]() ![]() ![]() ![]() Video Streams: installation 1 | installation 2 | installation 3 (Video/Ausschnitt) minotauros projekt +++ previews +++ minotauros projekt +++ previews![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Video Streams: minotauros 1 | minotauros 2 | minotauros 3 | minotauros 4 Comments about the artist and her works:Die Suche der Künstlerin nach einem neuen (alten) universalwissenschaftlichen Lebensbild verschmelzt dabei(...) verschiedenste Einzelansätze: Ein historisches Bildthema (etwa Dürers Melencholia) wird neu gestaltet und charakterisiert, indem aus papiernen und stofflichen Umriss- und Silhouettenformen eine 'Bühne' geschaffen wird, die als szenische Fläche an die historische Vorlage erinnert, aber dennoch ein Neuarrangement des Sujets erlaubt. In dieser Neuinszenierung des traditionellen Stoffes werden gleichsam Bühnenbild und Personen neu besetzt...(Johannes auf der Lake) Het werk van Claudia van Koolwijk combineert steelvast vegetale en menselijke elementen, het momentane en de historiciteit, het spontane en de wetenschappelijke ordening (...) 'no hidden camera' - daarbij is de lighouding op de grond de meest voorkommende (...) Op die modellen legt ze dan bloemen (Vanitas), voedingswaren (Dionysisch) en objecten (...) Het is haar manier om de evidentie van het medium te deautomatiseren (...) Achtereenvolgens behandelt ze Shakespeare-sonnetten, de Apocalyps, Egyptenaren, magische kwadraten, alchemie, androgynie, Afrikaanse maskers en recenter tatouage, bodypaint en heomantie... (Johan Rooms) Ob 'Ägypter' oder mittelalterliche Allegorien, ob biblisch alchimistische Szenen oder Dürers 'Melencolia', alles wird collagenartig, farbig nachgestellt. Doch ist nichts prätentiös genau: Die Formen sind nur ungefähr, und die Inhalte werden dadurch oft leicht ironisiert. Die Machtsymbole aus Pappmache bedeuten aber nicht so sehr Kritik, sondern eher etwas Spielerisches: Um die Differenz zwischen Technik und Magie, zwischen Spur und Aura im Benjamin'schen Sinne auszuspielen, werden gleichermaßen der Glanz der Oberfläche und die Sinnlichkeit der Farben betont, wodurch die 'Erscheinung der Ferne' und der 'Eindruck der Nähe' stets präsent sind... Es geschieht wie eine 'zarte Empirie' des Sehens, die sich nicht in der meßbaren Wirklichkeit abspielt... (Blazenka Perica) Die Photos von Claudia sind Bilder. Bilder von Bildern. Und schauen wir sie an, erkennen wir, daß dem Abgebildeten das Wissen um sein Bildsein innewohnt (...) Das Photographierte ist schon ein Bild. Das gewählte Modell ist nicht vorrangig das Individuum, das vom Leben gezeichnete Menschenbild, sondern steht in seiner Pose und Kleidung für ein Bild. Die Figur wird theatralisch inszeniert. Claudia verfällt nicht dem Irrtum, man könne mit der Kamera Wirklichkeit einfangen. Bilder machend, ist man von Bildern umgeben. Gleiches wird immer nur Gleiches zeigen. Vor der Kamera wird alles zum Photo. Das künstliche, technische Photoauge wird nie in ein natürliches Gesicht schauen, sondern sich allein nur in der Maske wiedererkennen... (Thomas Huber) Konfrontiert mit dem Ansturm von Dingen und Klischees, zeigt sich der Mensch für einen winzigen, unkontrollierten Augenblick entblößt. In einer hundertstel Sekunde hält die Kamera das Aufeinandertreffen von Künstlichkeit und Natur fest. Im Bild, das so entsteht, verschmelzen beide scheinbar zur Synthese. Den bleibenden Riß im Gefüge zeigt uns Claudia van Koolwijk in ihren Fotos... (Alfonso Hüppi) Eine Diotima also, die uns das Wesen jener tieferen Hysterien des Lebendigen etwas besser verstehen lässt? Claudia van Koolwijk sucht, wie mir scheint, vor allem nach jenem 'Augenblick des Blicks', in dem wir uns erkennen, begegnen und verschenken können, in dem die Grenzen zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Tier, Mensch und Leben aufbrechen und für Momente aufgehoben sind... (Hans D. Jünger) Die Bilder konnten gelingen, weil die Anschauende dem Angeschauten versprochen hat, dass in der Begegnung allein die Liebe zählt... (Ausstellungskatalog 'Wahlverwandtschaften') |
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© 2003 by Claudia van Koolwijk & VG Bildkunst
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